D’r Zwärchfällschüttler

Fasnachtszeitung

Mal hiess er Dublikoner Generalanzeiger, mal das Trottelsdorfer Belüchtigs-Blatt. Mal brachte er Dies und Das aus der Schafsbockweide oder das Programm der Galölizyt. So und ähnlich tönt es seit 1949 aus der offiziellen Fasnachtszeitung der Bürgerwehr, dem elektronisch durchleuchteten Leibsblatt zur Hebung, Förderung und Unterstützung von Humor und Blödsinn.

Etwas Geschichte

1949 kam mit dem «Zwärchfällschüttler» die erste Fasnachtszeitung der Bürgerwehr heraus. Sie kostete einen Franken und umfasste vier Seiten, davon rund eineinhalb Seiten Inserate. Die Texte waren zum Teil Schriftdeutsch, zum Teil in Mundart geschrieben. Sie berichteten über die üblichen Geschicke des Fantasieorts Songsibo und Umgebung. In origineller Aufmachung sind die Zeitungen bis 1959 gestaltet. Eine heisst Ober-Dubliker General Anzeiger, eine andere Trottelsdorfer Belüchtigs-Blatt. Sie wurde bei Nacht und Nebel von nicht Schlafgängern und Tagwandlern verfasst und in der Dreck- und Verlugsanstalt, aber auch in der Mist- und Verdrucksanstalt, gedruckt. Als Erscheinungsort beliebt mal Maschgänau, mal Dublikon oder Galölikon.

Seit 1966

1966 ist es aus mit den Fantasieorten, -anstalten und -redaktionen und «D’r Zwärchfällschüttler» wird zur «offiziellen Fasnachtszeitung». Und nach anfänglich herrschendem Rennen um die Vormachtstellung mit der Fasnachtsgesellschaft Goldmäuder, einigte man sich 1965 darauf, immer abwechslungsweise eine zu produzieren und zwar dann, wenn der eigene Verein nicht den Grossen Wagenumzug organisiert. Alle Fasnachtszeitungen bringen immer das Programm der Narräzyt. Sie trägt dem Anschein nach einen offiziellen Charakter, wird aber sogleich unverbindlich, handeln doch die ersten Meldungen meistens vom Bezirksrat und anderen gelungenen Werken aus dem Geisterhause. Ebenso beliebte Opfer sind regelmässig Tourismusideen, der Eschbacher mit seinen Schanzen, Bausünden, Welttheater, Schulbauten und gewisse Exponenten des Dorflebens, ohne die eine Fasnachtszeitung nur halb so lustig wäre.

Die besten Ideen

Meldung für die Fasnachtszeitung

Die Meinungen zu einer guten Fasnachtszeitung gehen, wie die der politischen Auffassung, von «da nach det». Die einen sagen, es habe viel zu viel Politisches, die anderen meinen, das Politische käme zu kurz, es sei zu wenig angriffig. Wer hat recht? Es ist reine Ansichtssache. Hast auch du eine knackige, lustige Meldung beizutragen?

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